Aikido ist ein funktionierendes Kampfkunstsystem, und
kein Wettkampfsport. In einer realen Verteidigungssituation wird auch kein Schiedsrichter dafür sorgen, daß sich die Zahl der Angreifer nicht plötzlich und unerwartet erhöht oder irgendwelche Regeln eingehalten werden.
Aikido
ist so vielfältig wie das Leben. Es entwickelt vor allem das Zusammenarbeiten von Körper und Geist (Wollen und Tun) und führt zur körperlichen und geistigen Stabilität im Alltag. Die Prinzipien des Aikido helfen vor allem im täglichen Umgang mit anderen
Menschen in allen Situationen. Wer sie kennt, kann sie sowohl bei körperlichen als auch bei geistigen Auseinandersetzungen gleichermaßen anwenden. Takemusu1 Aikido ist die spontane Ausführung unbegrenzter Techniken in einer völlig den Umständen angepaßten Art und Weise. So nannte O`Sensei
sein Aikido nach dem 2. Weltkrieg, als er es in der ländlichen Abgeschiedenheit von Iwama immer weiter perfektionierte. Hier begann er nun verstärkt Waffenübungen in sein tägliches Training einzubauen. Das (aus heutiger Sicht)
Problem2 dabei war, daß er nur in Iwama Waffentechniken unterrichtete und nur wenigen Schülern gestattete daran teilzunehmen. Einer von ihnen war Saito, Morihiro. |