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O`Sensei zog sich 1942 nach Iwama (nördl. von Tokyo)
zurück, wo er ein Dojo baute und von nun an nur noch dort unterrichtete und sein Aikido weiterentwickelte. Hier, in dieser ländlichen Abgeschiedenheit, war er in der Nachkriegszeit unbeobachtet und ungestört von den amerikanischen
Besatzern. 1947 nahm er den jungen Morihiro Saito als seinen Schüler an. Mit seinem umfangreichen Wissen über zahlreiche Waffenkünste und Saito als Uke (Bilder) entwickelte er sein
Aikido als Einheit von Aikiken, Aikijo und Taijutsu bis zu seinem Tod immer weiter. Wenn er auf seinen Reisen in andere Dojos ein Training leitete, dann Taijutsu. Sehr oft hielt er nur spirituelle Vorträge und demonstrierte seine Waffentechniken. Unterrichtet hat er seine Waffentechniken jedoch nur in Iwama. Da aus
dem Hombu Dojo in Tokyo, welches sein Sohn Kishomaru leitete, niemand nach Iwama kam um diese Techniken zu lernen, schickte er Saito Sensei (er war der einzige, der zu O`Sensei`s Lebzeiten Waffen unterrichten durfte)
einmal pro Woche nach Tokyo, um dort Bukiwaza zu lehren. Diese Kurse waren immer brechend voll. Leider stellte Saito Sensei seinen Unterricht im Hombu Dojo nach O`Senseis`s Ableben ein, so daß heute im Aikikai und
vielen davon abgesplitterten Verbänden und Organisationen diese Waffentechniken weitestgehend unbekannt sind und deswegen sehr oft einfach verleugnet werden. Altes Filmmaterial von O`Sensei`s
Demonstrationen straft dieses jedoch Lügen, da es zum großen Teil aus Waffentechniken besteht.
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